... der Flow bringt den Geist zur Ruhe

Vinyasa ist die dynamische Form des Hatha Yoga. Während im Hatha Yoga Asanas (Yoga-Positionen) einzeln geübt werden, fügen sich die einzelnen Asanas im Vinyasa zu fließenden Sequenzen dynamisch zusammen. Der Fokus liegt auf der konzentrierten Verbindung zwischen Atem und Bewegung, zwischen Körper und Geist. Vinyasa-Yoga bringt den Körper in Bewegung und dadurch den Geist mehr und mehr zur Ruhe. Yoga bedeutet (frei) übersetzt „Joch“, „Einheit“, meint anjochen, zusammenführen. Und zwar zusammenführen, was zusammen gehört, nämlich Körper, Geist und Atem.

Typischer Aufbau einer Vinyasa-Stunde:

Eine klassische Vinyasa-Stunde im Anfänger oder 1er-Level (Anfänger bis Mittelstufe) umfasst 75 Minuten und setzt sich zusammen aus:

  • Ankommen, Atembewusstsein (-übungen)
  • Warm-up
  • Sonnengrüßen
  • Sonnengrüßen mit Variationen
  • Vinyasa-Flow/Peak-Asana/Balance-Übung
  • Rückbeugen
  • Drehungen
  • Vorbeugen
  • Umkehrhaltungen
  • Savasana (Entspannung)

Jede Stunde setzt einen Fokus. Das kann eine bestimmte Körperregion sein und deren Muskelgruppen, eine bestimmte (neu zu erlernende) Asana, ein inhaltliches Thema, der Atem oder der Flow sein. Von Anfang bis Ende wird die Stunde begleitet durch eine abgestimmte Musik-Playlist für den „Flow“ und Assists und Alignments, d.h. Hands-on-Hilfestellungen und -Korrekturen für die körpergerechte Ausrichtung.